Fallstudie: Energieeffizienz-Modul

Steigerung der Energieeffizienz technischer Anlagen

Herausforderung

Die Auslegung von Pumpen erfolgt üblicherweise anhand des Betriebspunktes, der auf Basis der erwarteten Last der gesamten Anlage gewählt wird. Diese Methode missachtet die Tatsache, dass sich die Lastzustände im Laufe der Lebensdauer der Pumpe graduell ändern sowie im tatsächlichen Betrieb durch Steuervorgänge usw. generell nie konstant sind (Abb. 1).


Abb. 1 Volumenstrom-Förderhöhen Kennlinie einer Pumpe. Die gekennzeichneten Punkte sind Betriebspunkte (1 - angenommenes Optimum; 2 und 3 - tatsächlich aufgetretene Betriebspunkte)

Datenmeer Lösung

Durch den Einsatz der Cepel-Technologie kann die tatsächliche Häufigkeitsverteilung der Betriebspunkte des Pumpenaggregats während des Betriebs ermittelt werden (Abb. 2). Das aus der Verteilung abgeleitete Lastkollektiv verfügt damit über eine bisher nicht realisierte Genauigkeit. In Verbindung mit der Wirkungsgradkennlinie kann dann eine optimale Auswahl des Pumpenaggregats sichergestellt werden.

Zusätzlich lässt sich der zu erwartende Energieverbrauch des Pumpenaggregats anhand der Verteilungsfunktion der Betriebspunkte erstmals exakt ermitteln, anders als auf Grundlage des bislang verwendeten geschätzten Betriebspunktes.


Abb. 2 Mit der Cepel-Technologie ermittelte tatsächliche Verteilung aller Betriebspunkte. Der ungünstige Betriebspunkt 3 tritt häufiger auf als der angenommene Betriebspunkt 1.

Ihre Vorteile

Diese genaue Kenntnis des tatsächlichen Lastkollektivs sowie des daraus resultierenden Energieverbrauchs ermöglicht fundierte Entscheidungen etwa über den Austausch von Pumpenaggregaten oder den Einsatz einer Drehzahlregelung.

Damit eröffnet Cepel die Möglichkeit, sowohl bei den Energiekosten im laufenden Betrieb, als auch bei den Investitionskosten für Neuanschaffungen, vorhandene Einsparpotentiale bestmöglich auszuschöpfen.

Datenmeer